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Interview mit Armin Schubert und den Bücherkindern Brandenburg
Erich Mühsam-Ehrung in Oranienburg
Knapp 100 Freunde, darunter die Erich Mühsam-Gesellschaft und die Friedrich Wolf-Gesellschaft, ehrten Erich Mühsam, der am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet wurde, heute auf einer Gedenkdemo mit einer Kranzniederlegung und einem Kulturprogramm.
Die Redner wurden musikalisch begleitet von Paul Geigerzähler, der einige Texte von Erich Mühsam für die Geige vertonte, darunter auch der „Der Revoluzzer“, ein Gedicht, welches das Theater v. Tallercito anschließend als Theaterstück aufführte.
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| Mühsam-Ehrung, Oranienburg, 11. Juli 2026, unten rechts: Paul Geigerzähler |
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Michael Duske (1941 - 2026)
Michael Duske, langjährig Mitglied der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, des Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft ist, wie jetzt bekannt wurde, Anfangs des Monats gestorben.
1 Kommentar(e):
| Michael Duske 2016, Foto Ralf Parkner |
Ich lernte Michael Duske Ende der 90ger Jahre auf einer Antiquariatsmesse im Berliner Museum für Deutsche Geschichte kennen, wir teilten uns einen Stand, bereits damals trat er schon als Person hinter seinem Werk als Herausgeber zurück und er vermied seitdem immer stärker die Öffentlichkeit.
Vor einem viertel Jahr, er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine Vergangenheit hinter sich gelassen, Mitgliedschaften in bibliophilen Vereinigungen beendet und alle Kontakte zu seinen Freunden abgebrochen, stellte ich die Problikation seines von 1995 bis 2010 bestehenden Verlags „Serapion vom See“, der in Berlin ausschließlich Titel von E.T.A. Hoffmann verlegte, anhand einer beispielhaft ausgewählten Mappe als „Bibliophiles des Monats“ vor.
Die Nachricht von seinem Tod hat mich schwer berührt - die Erinnerung an Michael Duske wird durch die von ihm herausgegebenen bibliophilen Titel bleiben.
Die Nachricht von seinem Tod hat mich schwer berührt - die Erinnerung an Michael Duske wird durch die von ihm herausgegebenen bibliophilen Titel bleiben.
(Abel Doering)
1 Kommentar(e):
- 09. Juli 2026: Stephan Klenner-Otto hat gesagt ... Ich bin Michael für all das was er mir ermöglicht hat mehr als dankbar! Ich werde ihn immer in Ehren halten!
BuchBerlin 2026
Der Termin der BuchBerlin 2026 steht fest, sie wird am letzten Oktober-Wochenende an gewohnter Stelle stattfinden.
Auf dieser Berliner Buchmesse werden über 300 unabhängige Verlage und Autoren aus ganz Deutschland ihre Bücher auf der vorstellen. Die Besucher können auf der Messe vor allem Bücher entdecken, die nicht in jeder Buchhandlung erhältlich sind. Bei der BUCHBERLIN stehen die Freude am Lesen und Schreiben, persönliche Kontakte und gute Gespräche im Mittelpunkt.
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Auch der Berliner Bibliophilen Abend wird auf dieser Messe über seine Veranstaltungen und Publikationen informieren.
31. Oktober und 1. November 2026
ARENA Berlin
Eichenstraße 4, 12435 Berlin
Begrüßung eines neuen Mitglieds im BBA
Anlässlich einer zweitägigen Vorstellung des neu erschienenen Buches „Schönefeld. Fotografien“ von Björn Kuhligk in den künftigen Räumen der Favoritenpresse präsentiert hier das neue Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend, Bodo von Hodenberg, die ihm heute übergebene Jahresgabe 2025, den Vierten Brandenburger Bilderbogen in einer separate Auflage fpr den BBA.
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| 2. v. lks.: Björn Kihligk, rechts daneben: Bodo von Hodenberg, Handyfoto: ad |
THE TRACE OF THE HAND II
Berliner Freunde der Druckgrafik sind in einer Woche zu einer Gruppenausstellung eingeladen: „THE TRACE OF THE HAND II“.
Gezeigt werden Arbeiten von
Afahin Chizari,
Bettina Zimmermann,
Christine Huizeng,
Ines Lusia Anders,
Kassandra von Aschenbach,
Kifan Alkarjousli,
Maya Rabou,
Olivia Kaufmann,
Ruba Alkatreeb,
Tanja Alkyyali und
Theresia Wolf.
Eröffnung: 10. Juli 2026, 18 Uhr
Afahin Chizari,
Bettina Zimmermann,
Christine Huizeng,
Ines Lusia Anders,
Kassandra von Aschenbach,
Kifan Alkarjousli,
Maya Rabou,
Olivia Kaufmann,
Ruba Alkatreeb,
Tanja Alkyyali und
Theresia Wolf.
Eröffnung: 10. Juli 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 11. - 31 Juli 2026
PAKD Gallery, An der Mole 9, 10317 Berlin
PAKD Gallery, An der Mole 9, 10317 Berlin
Bertolt Brecht, Tagebuch No. 10
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Siegfried Unseld (1924 - 2002) gab diese Handschrift mit einer Transkription und Anmerkungen von Günter Berg und Wolfgang Jeske (1951 - 2012) im Oktober 1989 in Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, jetzt mit Sitz in Berlin, heraus, 2 Bd. im Schuber, Fester Einband, 116 Seiten, Auflage 1200 Expl., Einband von G. Lachmaier, Reutlingen.
»Ein Tagebuch des Fünfzehnjährigen, das minutiös Aufschluss gibt über mehr als ein halbes Jahr seines Lebens, vom 15. Mai bis zum 25. Dezember 1913, Aufschluss über Schreiben, Tun, Denken, und das gleichzeitig ein faszinierendes Dokument des Fünfzehnjährigen ist, Schriftsteller, Dichter werden zu wollen, werden zu müssen: »Ich muss immer dichten«
(Siegfried Unseld, Einführung)
Björn Kuhligk in der Favoritenpresse
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