Berliner Bibliophilen Abend auf der Rare Books Berlin

Im Rahmen des 2026 in Berlin abgehaltenen ILAB-Kongresses wird die Antiquariatsmesse Rare Books Berlin stattfinden, ein außergewöhnliches Erlebnis für Sammlerinnen und Sammler, Antiquariatsbuchhändler, Galerien und Bibliophile aus aller Welt.
Der Berliner Bibliophilen Abend wird bei dieser, durchaus als spektakulär zu bezeichnenden, Messe mit über 100 Teilnehmern aus aller Welt auf 3 Etagen im Kronprinzenpalais Unter den Linden dabei sein und und sich mit Jahresgaben, Widmungsexemplaren und weiteren Publikationen aus den letzten 120 Jahren vorstellen.
Der BBA, 1905 gegründet, 1933 als jüdisch denunziert, verfolgt und aufgelöst, 1954 wiedergegründet, stand vor wenigen Jahren vor der Selbstauflösung, ein Schicksal, welches mit Ausnahme des Leipziger-Bibliophilen Abend und der Fränkische Bibliophilengesellschaft alle regionalen Bibliophilen-Organisationen in Deutschland ereilte.
Es ist ein Zeichen seines Wiedererstarkens und damit umso mehr erfreulich, auch die Berliner Bibliophilen auf dieser international bedeutenden Messe des bibliophilen Buches zu finden.

Rare Books Berlin
Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin
Berliner Bibliophilen Abend, 1. Etage, Stand 60

1 Kommentar(e):
31. Juli 2026: Abel Doering hat gesagt ...
Für die Möglichkeit einer Teilnahme des BBA an der Rare Books Berlin möchte ich der ILAB, den Veranstaltern und vor allem natürlich Julian Brandis und Elvira Tasbach herzlich danken.

Heinz Knobloch - Mit Feuilletons gegen Geschichtsvergessenheit

Bei endlich sommerlichen Temperaturen von annähernd 30° zog es Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend und Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin in die zwar dunklen, aber kühlen Räume des Stabi-Kulturwerks zu einem inhaltsschweren Vortrag von Helmut Mehnert vom Freundeskreis Heinz Knobloch zu einer kleinen Ausstellung aus Anlass seines 100. Geburtstages in drei Vitrinen über diesen Schriftsteller und Journalisten. 
rechts: Helmut Mehnert, Freundeskreis Heinz Knobloch
Bildmitte Gwendolyn Mertz-Jork, Geschäftsführerin der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin
Heinz Knobloch (3.3.1926 – 24.7.2003), geboren in Dresden, fand als Journalist und Schriftsteller in Berlin den Mittelpunkt seines Schaffens und Wirkens.
Im Mitgliederverzeichnis von 1981 der Pirckheimer-Gesellschaft, in der er bis 1985 Mitglied war, wird er als Sammler von Feuilleton, Berlin, Zeitungen, Judaica und (sic!) Friedhöfe ausgewiesen.
Übrigens, wer Zugriff auf die Zeitschrift „Marginalien“, 65. Heft (1977) hat, dem sei die „Perleberger Würfel-Rede“ von Heinz Knobloch ans Herz gelegt, die dieser anlässlich eines Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft hielt.

Ausstellung: 13. Mai - 27. September 2026
Stabi-Kulturwerk
Unter den Linden 8, 10117 Berlin
Führungen möglich unter knobloch100@web.de

Hanif Lehmann zum 55.

Hanif Lehmann auf der BuchDruckKunst Hamburg 2026
Die herzlichsten Glückwünsche gehen heute, am 27. Juli, an Hanif Lehmann!

Der Berliner Bibliophilen Abend verdankt diesem Dresdener Künstler die Graphik „Walter Benjamin“, Bestandteil der Jahresgabe 2024. Originell und ein doppelter Grund, dieser Graphik einen besonderen Platz in meiner Sammlung einzuräumen ist, dass der leidenschaftliche Schachspieler Hanif Lehmann dem Berliner Autor und Philosophen Benjamin ein Schachspiel beigegeben hat.

Der Betreiber der Widukind-Presse, seit 9 Jahren Pirckheimer, ist auch anderen Bücherfreunden kein Unbekannter: für die Marginalien № 203 schuf er das Blatt „Entwässerungsgraben“ und für das Pirckheimer-Jahrestreffen 2018 die traditionelle Speisekarte und die Aquatintaradierung „Bücherfenster“.

Vor 5 Jahren stellte ich im damals von mir betriebenen Pirckheimer-Blog seinen Katalog „Radierungen aus fünfzehn Jahren. Verzeichnis der Tiefdrucke 2005 bis 2020“ vor.
Walter Benjamin, Einbahnstraße mit einer Radierung von Hanif Lehmann in einer nummerierten Auflage von 30 Expl.

Gedenktafel für Heinz Knobloch

In Berlin Pankow wurde einer Gedenktafel am Heinz-Knobloch-Platz im Beisein seiner Kinder und Helmut Mehnert, Sprecher des Freundeskreises Heinz Knobloch, eingeweiht.
Foto oben rechts: Helmut Mehnert, Sprecher des Freundeskreises Heinz Knobloch
Heinz Knobloch, der vermutlich bekannteste Feuilletonist der DDR, schrieb unter anderem zu einem Jahrestreffen in Rostock 1976 der Pirckheimer-Gesellschaft, der er bis 1985 angehörte, einen Text, der in einem Heftchen aus der Reihe "Angebote" des Verlags Tribüne Berlin nachzulesen ist.
Für den Blogbetreiber ist diese Ehrung mit einer Gedenktafel ein wichtiges Ereignis, verbindet mich doch mit diesem Autor eine lange freundschaftliche Bekanntschaft, die ihren Höhepunkt in der Präsentation seiner „Geisterbahnhöfe“ im Hinterhof-Antiquariat fand.

Thomas J. Richter (1955 - 2026)

Thomas J. Richter, 15. Juni 2025, Vernissage zum 70. Geburtstag, Foto © ad
Der Maler und Grafiker Thomas J. Richter ist im Alter von 71 Jahren gestorben, er wurde am 17. Juli 2026 tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden.

Richter wurde am 15. Juni 1955 in Berlin geboren, bereits Vater und Großvater waren Maler. Er studierte zunächst an der Karl-Marx-Universität Leipzig, bevor er 1978 an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee wechselte, wo er bei Dieter Goltzsche und Dietrich Noßky Malerei lernte. Nach seinem Studium erhielt Richter wichtige Aufträge wie die Mitgestaltung des U-Bahnhofs Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin (1986/1987) oder die Monumentalskulptur »Schiff zur Rettung der Unschuld der Kunst« (1988/89, mit Martin Wilke) in Berlin-Pankow. Er schuf Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen. Besonders nach 1990 widmete sich Richter in seiner künstlerischen Arbeit der Verschränkung von Erotik und Revolution.

Vor einem Jahr fand in der jW-Ladengalerie, Thomas J. Richter wurde als „Hauskünstler“ der jungen Welt gesehen, die Ausstellung „Wenn Kommunisten träumen“ zum 70. Geburtstag des Künstlers statt, die Laudatio hielt der Pirckheimer Archi Galentz. Die Neujahrskarten, die Thomas J. Richter für Thomas Kaemmel schuf, finden sich in den PF-Sammlungen vieler Pirckheimer. U.a. erschien auch in der von Andreas Wessel, seinerzeit ebenfalls Pirckheimer, herausgegeben jW-Kunstedition der Holzschnitt des Künstlers „Paar am Strand“, ein schönes und provozierendes Gegenstück zu Walter Womackers gleichlautendem und wohl bekanntesten Gemälde aus der DDR der 60ger.

die Mumiendrucke des Carl Maria Seyppel

Seyppel, Karl Maria: Schlau, schläuer, am schläusten : aegyptische Humoreske / niedergeschrieben und abgemalt 1315 Jahre vor Christi Geburt von C. M. Seyppel, Hofmaler und Poe͏̈t Seiner Majestät des Königs Rhampsinit III., Memphis, Mumienstrasse No. 35, 3. Etage, 4 x klingeln. - Düsseldorf : Bagel, [1882]
Innerhalb der Veranstaltungsreihe „Im Fokus: Auf Entdeckungsreise durch unsere Sammlungen“ der Staatsbibliothek zu Berlin „Druckfrische antike Bücher“.
Druckfrisch und antik? Was soll das sein? Ein bibliophiler Scherz! Und eine originelle Geschäftsidee.
Carl Maria Seyppel, ein Zeichner und Autor von Bildgeschichten, wie wir sie von seinem Zeitgenossen Wilhelm Busch kennen, wählte ein antikes Thema als Vorlage.
Damit nicht genug, sollte das Buch aber auch aussehen, als sei es tatsächlich ein echtes Fundobjekt aus der Antike. Also wurde dickes Papier gewählt, dieses gefärbt und angekokelt. Diese echten Fälschungen werden präsentiert.

19. August 2026, 16 Uhr, Anmeldung erforderlich

Staatsbibliothek zu Berlin
Raum Oxford
Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Huach zua!







Ab sofort wieder da:
die supertolle signierte
Vorzugsausgabe mit
Zweitbuch in Gelb.

Huach zua!

In der Favoritenpresse 
des BBA-Mitglieds
Bodo von Hodenberg,
herausgegeben von Anke Weber
und illustriert von Heinz Wolf.


... hier geht´s zum Titel
im Shop der Favoritenpresse

nach der Fußball-WM

gescheiterter Versuch eines Gruppenbildes des BBA
im Mai 2024 gelang dann übrigens doch noch ein ein Foto mit einigen Mitgliedern des BBA,
aufgenommen von Susanne Rothe

Das Erbe der Menschheit

Es ist nicht üblich, dass an dieser Stelle auf eine Ausstellung in München hingewiesen wird, in diesem Falle soll jedoch eine Ausnahme gemacht werden. Es handelt sich um die Präsentation von Illustrationen aus dem Maro-Verlag, der von Sarah Käsmayr, Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend, geführt wird.

Mit »Das Erbe der Menschheit« präsentiert das Goethe-Institut München eine ebenso kraftvolle wie vielschichtige Ausstellung, die visuelle Welten zwischen Erinnerung und Zukunftsvision entfaltet.
Zu sehen sind eindringliche Illustrationen und Grafiken aus Publikationen, die furchtlos politische, gesellschaftliche und tabuisierte Themen ins Zentrum rücken.
Die stilistische und thematische Vielfalt dieser Bildwelten beeindruckt nicht nur durch das außergewöhnliche Können der beteiligten Zeichner, sondern auch durch ein ungewöhnliches Druckverfahren: Offset-Lithographien in bis zu fünf Sonderfarben verleihen jedem Exponat eine besondere Tiefe, Leuchtkraft und physische Präsenz.
© Mandy Dziubek
Ein zentrales Motiv der Ausstellung ist das spannungsreiche Verhältnis zwischen Menschen und Technik. Die chinesische Science-Fiction-Autorinnen Gu Shi und Chi Hui entwerfen in ihren Erzählungen faszinierende Zukunftsszenarien: Städte, die auf dem Ozean wurzeln. Künstliche Intelligenzen, die Blockbuster schreiben. Leben, die gespeichert, zurückgespult und neu gestartet werden können. Die bildmächtigen Visionen zu diesen Fragen wurden von Studierenden der Hochschule Düsseldorf und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig entwickelt. Die Bilder erschienen in den Büchern »Das Erbe der Menschheit« und »Im Ozean ein Mutterschiff«.
© Ulrike Steinke
Die Ausstellung reicht weit über Science-Fiction hinaus. Die Ausstellung entfaltet außerdem ein Panorama von unterschiedlichen Themen und inspirierenden Illustrationen, die in der Reihe »MaroHefte« veröffentlich wurden. Sie lädt zur Begegnung mit fragwürdigen Verschwörungstheorien, gesellschaftlichen Absurditäten und eigenwilligen Erfindungen ein.
Insgesamt werden Bilder und Plakate aus 14 der bisher erschienenen 22 »MaroHefte« gezeigt.

Vernissage: 24. Juli 2026, 18.30 Uhr, Dr. Imke Mohr (Institutsleiterin), Einführung: Gudrun Bouchard (Kuratorin), musikalische Begleitung: Matthias Heiligensetzer (Jazz-Pianist)
Ausstellung: 27. Juli – 18. September 2026

Goethe-Institut München
Rablstraße 24, München

Manfred Funke zum 86.

Der 
Berliner
Bibliophilen
Abend

gratuliert seinem Mitglied

Manfred Funke

einem langjährigem Mitarbeiter der Staatsbibliothek zu Berlin und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, 

recht herzlich heute, am 20. Juli, zu seinem 86. Geburtstag.

Interview mit Armin Schubert und den Bücherkindern Brandenburg

nähere Informationen durch Klick auf die Abb.
Die aktuelle Folge der DENKMALZEIT des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege geht dem Geheimnis dieses mittelalterlichen Einhorns auf den Grund. Die Folge begleitet die feierliche Rückkehr des Kunstwerks in die Kirche und lässt verschiedene Menschen zu Wort kommen, die sich kreativ mit dem Einhornteppich auseinandergesetzt haben: Besucherinnen und Besucher, Wissenschaftler, sowie die „Brandenburger Bücherkinder“ mit ihrem Mentor Armin Schubert.

Erich Mühsam-Ehrung in Oranienburg

Knapp 100 Freunde, darunter die Erich Mühsam-Gesellschaft und die Friedrich Wolf-Gesellschaft, ehrten Erich Mühsam, der am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet wurde, heute auf einer Gedenkdemo mit einer Kranzniederlegung und einem Kulturprogramm.
Mühsam-Ehrung, Oranienburg, 11. Juli 2026, unten rechts: Paul Geigerzähler
Die Redner wurden musikalisch begleitet von Paul Geigerzähler, der einige Texte von Erich Mühsam für die Geige vertonte, darunter auch der „Der Revoluzzer“, ein Gedicht, welches das Theater v. Tallercito anschließend als Theaterstück aufführte.
Fotos ansehen durch Klick auf die Abb.

Michael Duske (1941 - 2026)

Michael Duske, langjährig Mitglied der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, des Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft ist, wie jetzt bekannt wurde, Anfangs des Monats gestorben.
Michael Duske 2016, Foto Ralf Parkner
Ich lernte Michael Duske Ende der 90ger Jahre auf einer Antiquariatsmesse im Berliner Museum für Deutsche Geschichte  kennen, wir teilten uns einen Stand, bereits damals trat er schon als Person hinter seinem Werk als Herausgeber zurück und er vermied seitdem immer stärker die Öffentlichkeit.
Vor einem viertel Jahr, er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine Vergangenheit hinter sich gelassen, Mitgliedschaften in bibliophilen Vereinigungen beendet und alle Kontakte zu seinen Freunden abgebrochen, stellte ich die Problikation seines von 1995 bis 2010 bestehenden Verlags „Serapion vom See“, der in Berlin ausschließlich Titel von E.T.A. Hoffmann verlegte, anhand einer beispielhaft ausgewählten Mappe als „Bibliophiles des Monats“ vor.
Die Nachricht von seinem Tod hat mich schwer berührt - die Erinnerung an Michael Duske wird durch die von ihm herausgegebenen bibliophilen Titel bleiben.

(Abel Doering)

1 Kommentar(e):
09. Juli 2026: Stephan Klenner-Otto hat gesagt ...
Ich bin Michael für all das was er mir ermöglicht hat mehr als dankbar! Ich werde ihn immer in Ehren halten!

BuchBerlin 2026

Der Termin der BuchBerlin 2026 steht fest, sie wird am letzten Oktober-Wochenende an gewohnter Stelle stattfinden.
Näheres durch Klick auf die Abb.
Auf dieser Berliner Buchmesse werden über 300 unabhängige Verlage und Autoren aus ganz Deutschland ihre Bücher auf der vorstellen. Die Besucher können auf der Messe vor allem Bücher entdecken, die nicht in jeder Buchhandlung erhältlich sind. Bei der BUCHBERLIN stehen die Freude am Lesen und Schreiben, persönliche Kontakte und gute Gespräche im Mittelpunkt.

Auch der Berliner Bibliophilen Abend wird auf dieser Messe über seine Veranstaltungen und Publikationen informieren.

31. Oktober und 1. November 2026
ARENA Berlin
Eichenstraße 4, 12435 Berlin

Begrüßung eines neuen Mitglieds im BBA

Anlässlich einer zweitägigen Vorstellung des neu erschienenen Buches „Schönefeld. Fotografien“ von Björn Kuhligk in den künftigen Räumen der Favoritenpresse präsentiert hier das neue Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend, Bodo von Hodenberg, die ihm heute übergebene Jahresgabe 2025, den Vierten Brandenburger Bilderbogen in einer separate Auflage fpr den BBA.
2. v. lks.: Björn Kihligk, rechts daneben: Bodo von Hodenberg, Handyfoto: ad

in eigener Sache

THE TRACE OF THE HAND II

Berliner Freunde der Druckgrafik sind in einer Woche zu einer Gruppenausstellung eingeladen: „THE TRACE OF THE HAND II“.

Gezeigt werden Arbeiten von
Afahin Chizari,
Bettina Zimmermann,
Christine Huizeng,
Ines Lusia Anders,
Kassandra von Aschenbach,
Kifan Alkarjousli,
Maya Rabou,
Olivia Kaufmann,
Ruba Alkatreeb,
Tanja Alkyyali und
Theresia Wolf.

Eröffnung: 10. Juli 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 11. - 31 Juli 2026
PAKD Gallery, An der Mole 9, 10317 Berlin

Bertolt Brecht, Tagebuch No. 10

Bibliophiles des Monats ist das Faksimile des Tagebuchs No. 10 von Bertolt Brecht, welches der damals 15jährige Schüler 1913 führte.
Siegfried Unseld (1924 - 2002) gab diese Handschrift mit einer Transkription und Anmerkungen von Günter Berg und Wolfgang Jeske (1951 - 2012) im Oktober 1989 in Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, jetzt mit Sitz in Berlin, heraus, 2 Bd. im Schuber, Fester Einband, 116 Seiten, Auflage 1200 Expl., Einband von G. Lachmaier, Reutlingen.

»Ein Tagebuch des Fünfzehnjährigen, das minutiös Aufschluss gibt über mehr als ein halbes Jahr seines Lebens, vom 15. Mai bis zum 25. Dezember 1913, Aufschluss über Schreiben, Tun, Denken, und das gleichzeitig ein faszinierendes Dokument des Fünfzehnjährigen ist, Schriftsteller, Dichter werden zu wollen, werden zu müssen: »Ich muss immer dichten«
(Siegfried Unseld, Einführung)

Björn Kuhligk in der Favoritenpresse

Die Bodo von Hodenberg zeigt in ihren neuen Räumen am Richardplatz 7 in Berlin-Neukölln eine kleine Preview- Ausstellung, bevor die Favoritenpresse dort im September/Oktober in diese Räume einziehen wird.

4. Juni 2026, 12 bis 21 Uhr
5. Juni 2026, 12 bis 18 Uhr

Richardplatz 7, 12055 Neukölln