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E.T.A. Hoffmann-Vortrag im Kleist Museum
Christian Ewald (1949 - 2026)
Christian Ewald ist in der Nacht vom 8. zum 9. Mai nach langer Krankheit für immer eingeschlafen.
1949 in Weimar geboren, war Christan Ewald nach einer Ausbildung zum Schriftsetzer und Plakatmaler und einem Studium der Typografik und Gebrauchsgrafik an der FHS Berlin ab 1973 in verschiedenen Verlagen tätig. Seit 1976 war er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und arbeitete freischaffend für Film, Fernsehen, Verlage und kulturelle Institutionen.
Ich lernte Christian Ewald 1990 anlässlich der Gründung seines Verlags „Katzengraben-Presse", dem in einem der ältesten Häuser von Berlin Köpenick (erbaut 1683) „Anderthalbmann-Verlag bibliophiler Bücher“ kennen, in welchem als erster Titel das letzte Buch der DDR erschien, ausgeliefert am 2. Oktober 1990 um 23:59 Uhr.
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Von da an trafen wir uns ständig und ich lernte seine offene, humorvolle Art und sein kenntnisreiches Urteil schätzen, sei es bei persönlichen Begegnungen oder in den Offenen Ateliers in Friedrichshagen, auf der Leipziger Buchmesse, der BuchDruckKunst in Hamburg und der artbook.berlin, sowie natürlich auf dem maßgeblich von ihm mitgestalteten Katzengraben-Fest in Köpenick. Und zu den Jahreswechseln erfreute er Mitstreiter für das Buch mit Neujahrskarten, immer erkennbar an der individuellen Besonderheit seines Verlages, dem „Faden“.
Sein Engagement für das gut gemachte Buch wurde durchaus zur Kenntnis genommen und wurde mit zahlrechen Preisverleihungen honoriert, so durch die "Stiftung Buchkunst", den Hauptpreis im "Cartoon-Wettbewerb Faber-Castell". oder mit dem Gewinn des Wettbewerbs der Anna-Amalia-Bibliothek Weimar, nachzulesen u.a. in einem Beitrag von Helmut Garritzmann in den Marginalien Heft 256.
Mit dem Tod von Christian Ewald hat die bibliophile Gemeinde einen weiteren großen Verlust erlitten, er wird uns fehlen.
(Abel Doering)
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Trauerfeier für Roland R. Berger
Prof. Dr.
Roland R. Berger
ist am 4, April 2026
nach langer schwerer Krankheit
friedlich eingeschlafen.
Christel Berger
Anne Berger und Marc Berger
Lotte Reinke und Paul Berger
Undine Schneider
Roland R. Berger
ist am 4, April 2026
nach langer schwerer Krankheit
friedlich eingeschlafen.
Christel Berger
Anne Berger und Marc Berger
Lotte Reinke und Paul Berger
Undine Schneider
Die Urnenbeisetzung
und Trauerfeier
findet am Dienstag, den 2, Juni 2026,
um 12 Uhr
auf dem Friedhof Pankow III,
Am Bürgerpark 24
in 13156 Berlin
statt.
und Trauerfeier
findet am Dienstag, den 2, Juni 2026,
um 12 Uhr
auf dem Friedhof Pankow III,
Am Bürgerpark 24
in 13156 Berlin
statt.
Rainer Ehrt - Preußens Luise
Eine Ausstellung in Potsdam zeigt Rainer Ehrts Zeichnungen, Illustrationen, Druckgraphik und ein Geschichts-Bilderbuch zum 250. Geburtstag der Königin Luise von Preußen.
Schwer zu sagen, ob Karl Popper mit seiner Feststellung »Die Weltgeschichte hat keinen Sinn« recht hat. Aber dass die Beschäftigung mit Geschichte Sinn ergibt, das zeigt Rainer Ehrt mit seiner Graphic Novel Preußens Luise, die er pünktlich zum 250. Geburtstag der preußischen Königin am 10. März 2026 vorlegt, auf ebenso aufschlussreiche wie vergnügliche Weise.
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Ehrt ist Künstler, Autor und vielfach preisgekrönter Karikaturist, den seit Jahrzehnten die Auseinandersetzung mit Preußen nicht loslässt. 1960 in Elbingerode im Harz geboren, zog ihn preußische Geschichte und Kultur schon als Kind in ihren Bann. Sein umfangreiches Werk zu Preußen, an dem er rastlos weiterarbeitet, umfasst zahlreiche Bücher, großformatige Bilder, Zeichnungen und Plastiken. So hat sich Ehrt über die Jahre zu einem Chronisten Preußens entwickelt. In der Ausstellung sind Ehrt’s Illustrationen zu sehen.
Vernissage: 9. Mai 2026, 14 Uhr
Ausstellung: 9. Mai - 21. Juni 2026, Sa/So 14-17 Uhr
Belvedere auf dem Pfingstberg
Pomonatempel
Ausstellung: 9. Mai - 21. Juni 2026, Sa/So 14-17 Uhr
Belvedere auf dem Pfingstberg
Pomonatempel
Potsdam
48 Seiten, 21,5 x 30,2 cm, Hardcover
Euro 19.80
ISBN 978-3-910447-57-8
ISBN 978-3-910447-57-8
Es geht um das Buch!
Seit 2008 besteht die Kooperation zwischen dem Mediacampus Frankfurt und der Kurt Wolff Stiftung: Alle 9 Wochen stellt der Stiftungsvorstand sowie ein weiterer Verleger die KWS mit einem Verlag vor, diesmal als Online-Veranstaltung des Mediacampus «Buch, Handel und Demokratie» am 27. Mai 2026 von 19:00 bis 20:30 Uhr.
Nicht zuletzt die Ereignisse rund um die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises 2025 haben deutlich gemacht, wie wichtig Bibliodiversität ist und wie sehr sie bedroht ist.
Diese bezeichnet die kulturelle Vielfalt innerhalb des Verlags- und Buchhandelswesens und begründet, warum es unabhängig denkende und unabhängig handelnde Menschen in Buchhandlungen und Verlagen geben muss.
An diesem Abend stellen Sarah Käsmayr, Vorstandsmitglied der Kurt Wolff Stiftung, Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend und Verlegerin des MaroVerlags, sowie Dietrich zu Klampen, Verleger des zu Klampen! Verlags, die notwendige Arbeit der Stiftung vor und berichten von der Freude und den Herausforderungen unabhängigen Publizierens, von ihrem Engagement für die Bibliodiversität.
Diese bezeichnet die kulturelle Vielfalt innerhalb des Verlags- und Buchhandelswesens und begründet, warum es unabhängig denkende und unabhängig handelnde Menschen in Buchhandlungen und Verlagen geben muss.
An diesem Abend stellen Sarah Käsmayr, Vorstandsmitglied der Kurt Wolff Stiftung, Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend und Verlegerin des MaroVerlags, sowie Dietrich zu Klampen, Verleger des zu Klampen! Verlags, die notwendige Arbeit der Stiftung vor und berichten von der Freude und den Herausforderungen unabhängigen Publizierens, von ihrem Engagement für die Bibliodiversität.
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| Dietrich zu Klampen | Sarah Käsmayr |
Frühlingslieder. Herstellungsanleitung samt Vaterschaftsnachweis
Im Kladderadatsch von 1885 findet sich auf S. 87 eine Anleitung zur Herstellung von Frühlingsliedern, die, nach dem üblichen Verfahren der Zeitschrift, ohne Verfasserangabe erschienen ist.
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| Text lesen durch Klick auf die Abb. |
Nach Faktur, Inhalt und Stil muss der Text dem Autor Julius Stinde (1841-1905) zugeschrieben werden. Dieser hat in den „Äolsharfen“-Publikationen des Allgemeinen Deutschen Reimvereins unter dem Pseudonym Theophil Ballheim und unter der Maske des Inhabers einer Dicht-Lehr-Anstalt für Erwachsene zwischen 1886 und 1898 sechs Lehrbriefe veröffentlicht, in denen die Themen „Das Abendlied“, „Weihnachten“, „Realistische Sonette“, „Die Kunst des Schüttelreimens“ und „Der Sensationsroman“ behandelt werden.Das Frühlingslied darf nun als Frühwerk und Vorläufer dieser Reihe von Veröffentlichungen angesehen werden und dem Text-Corpus zugefügt werden.
Der Stinde-Forscher Ulrich Goerdten, Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend, hat zu Stindes 150 Geburtstag im Jahre 1991 eine Sammlung dieser Texte in 50 Exemplaren herausgebracht, die in einer zweiten, durchgesehenen Auflage 1992 in 200 Exemplaren erschienen sind (Luttertaler Händedruck, Bargfeld, ISBN 3-928779-04-4). Eine dritte Auflage müsste den Text über die Frühlingsliederenthalten. Es wird sie aber nicht geben, da der Verlag seit 2017 nicht mehr existiert.
Der Originaltext der Herstellungsanleitung für Frühlingslieder ist im digitalisierten Kladderadatsch bei der Universität Heidelberg zu finden.
„Die Kunst des Schüttelreimens“ gibt es als Kindle-Ausgabe kostenfrei.
„Die Kunst des Schüttelreimens“ gibt es als Kindle-Ausgabe kostenfrei.
BUCHSALON #9: Bernhard Garbert
| Bernhard Garbert, Filmstill „Schmuddelbuch“, 2026 © Jane Garbert |
Das Medium Buch zieht sich mit Skizzenbüchern, Kladden und Künstlerbüchern durch das Œuvre des Künstlers Bernhard Garbert. Von besonderem Interesse ist für ihn nicht nur die visuelle Präsenz des Wortes und seiner Zeichnung, sondern auch die Beweglichkeit und Durchlässigkeit des Mediums Buch: das Vor- und Zurückblättern, das Durchscheinen und Durchdringen zwischen den Seiten und den Buchdeckeln. Wir sprechen mit Bernhard Garbert über die Bedeutung und Möglichkeiten des Mediums Buch in seiner Kunst.
19. Mai 2026, 20 Uhr
Kulturforum
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin
Tag des Offenen Ateliers Brandenburg
Zum Tag des Offenen Ateliers öffnen über 1000 Künstlerinnen und Künstler an über 730 Orten im Land Brandenburg ihre Türen.
Darunter z.B. Manfred Neumann, dessen Atelier in Frankfurt (Oder) 2024 Ziel eines Ausflugs des Berliner Bibliophilen Abend war
oder Julia und Rainer Ehrt in Kleinmachnow, im Jahr 2021 Ziel der Berlin/Brandenburger Pirckheimer nach kontaktlosen und vor allem kulturarmen Zeiten.
2./3. Mai 2026
Land Brandenburg
| Atelier von Manfred Neumann, Frankfurt (O) |
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| Rainer Ehrt /Julia Ehrt in ihren Ateliers in Kleinmachnow |
Land Brandenburg
Berliner Schriftsteller erzählen
Bibliophiles des Monats ist im Mai ein Zeitdokument - die von vielen Autoren der DDR signierte Anthologie „Berliner Schriftsteller erzählen“.
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Er erschien 1976 im Aufbau-Verlag, herausgegeben im Auftrag des Vorstandes des Bezirksverbandes Berlin des Schriftstellerverbandes der DDR und wurde den Delegierten der XI. Bezirksdelegiertenkonferenz Berlin der SED von Günter Görlich, Vors. des Bezirksverbandes, „mit einem herzlichen Dank für gute Leistungen bei der Verwirklichung der Beschlüsse des VIII. Parteitages der SED und bei der Entwicklung neuer Initiativen zu Ehren des IX. Parteitages der SED“ übergeben.
Das Vorwort von Werner Neubert ist datiert „Berlin, 3, Januar 1976, am Tag des 100. Geburtstages von Wilhelm Pieck“.
Das Vorwort von Werner Neubert ist datiert „Berlin, 3, Januar 1976, am Tag des 100. Geburtstages von Wilhelm Pieck“.
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| Arno Mohr, Junges Paar im Treptower Park, Lithografie |
Der Band enthält Texte von Autoren der Hautstadt der DDR, wie Ludwig Renn, Anna Seghers, Erwin Strittmatter, Stephan Hermlin, Karl-Heinz Jakobs und Volker Braun, von Erwin Strittmatter, Jo Schulz und Dieter Noll als Vorabveröffentlichung aus unvollendeten Romanen.
Anlässlich eines Leseabends im gerade eingeweihten Palst der Republik versahen zahlreiche Schriftsteller, darunter Uwe Berger, Wieland Herzfelde, Jan Koplowitz, Harald Hauser, Ruth Kraft, Helmut Baierl, Heinz Knobloch, Hermann Kant, Eberhard Panitz, Fritz Rudolf Fries, Sarah Kirsch, Uwe Kant, Walter Kaufmann, Günter Görlich, Gerhard Holtz-Baumert, Horst Bastian, Wolfgang Kohlhaase, Benito Wogatzki, Alexander Abusch, Helmut Hauptmann, Heinz Kahlau und Gabriele Eckart ihre Beiträge mit einer Signatur.
Illustriert wurde der Band von den Berliner Künstlern Kurt Zimmermann, Herbert Sandberg, Fritz Duda, Ronald Paris (farbig), Peter Edel, Theo Balden, Peter Hoppe, Heinrich Teßmer, Arno Mohr und Helmut Diehl.
Anlässlich eines Leseabends im gerade eingeweihten Palst der Republik versahen zahlreiche Schriftsteller, darunter Uwe Berger, Wieland Herzfelde, Jan Koplowitz, Harald Hauser, Ruth Kraft, Helmut Baierl, Heinz Knobloch, Hermann Kant, Eberhard Panitz, Fritz Rudolf Fries, Sarah Kirsch, Uwe Kant, Walter Kaufmann, Günter Görlich, Gerhard Holtz-Baumert, Horst Bastian, Wolfgang Kohlhaase, Benito Wogatzki, Alexander Abusch, Helmut Hauptmann, Heinz Kahlau und Gabriele Eckart ihre Beiträge mit einer Signatur.
Illustriert wurde der Band von den Berliner Künstlern Kurt Zimmermann, Herbert Sandberg, Fritz Duda, Ronald Paris (farbig), Peter Edel, Theo Balden, Peter Hoppe, Heinrich Teßmer, Arno Mohr und Helmut Diehl.
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| Ronald Paris, Spanien 75, Aquarellzeichnung |
Der Band mit 278 Seiten im Format 8° (20,5 x 14,5 cm), der auch im Buchhandel zum Preis von 6 Mark verkauft wurde, ist mit Farbkopfschnitt in rotes Kunstleder eingebunden, die Einbandgestaltung übernahm Heinz Helmis.
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| Herbert Sandberg, Aus dem Kommunistischen Manifest, Linolschnitt |
(Fast) frisch aus der Druckerpresse – Neuerscheinungen 1926
Die Veranstaltungsreihe „(Fast) frisch aus der Druckerpresse“ der der Staatsbibliothek zu Berlin widmet sich, bereits zum dritten Mal, Romanveröffentlichungen, deren Lektüre auch hundert Jahre nach ihrem ersten Erscheinen noch lohnt. Wie jedes Mal liest die Schauspielerin Maria Hartmann zum Vortrag Passagen aus dem Jubiläumswerk.
| A modern printing press is demonstrated at the London School of Printing and Kindred Trades. Circa 1950 Britannica ImageQuest. Mirrorpix \ Universal Images Group |
30. April 2026, 19 Uhr
Monika Raič: Bücher stehlen, Literatur neu erfinden: Roberto Arlt - „El juguete rabioso“
Der jugendliche Held Silvio Astier, Sohn mittelloser Einwanderer, Schulabbrecher und Bücherdieb, träumt davon, ein neuer Edison, Napoleon, Baudelaire oder Rocambole zu werden. Doch seine Erfolgsfantasien scheitern an den widersprüchlichen gesellschaftlichen Strukturen im Buenos Aires des frühen 20. Jahrhunderts.
Roberto Arlt erzählt diesen Entwicklungsroman in einer Sprache, deren Wirkung er selbst als „Kinnhaken“ beschrieb. Sein Text begegnet dem literarischen Kanon nicht ehrfürchtig, sondern greift diebisch nach ihm und verschiebt Literatur in gesellschaftliche Räume jenseits der Bürgerlichkeit. Um den Gang der Literaturgeschichte zu verändern, betritt Arlt die literarische Bühne Argentiniens und setzt eine Umverteilung des gesellschaftlichen Werts der Literatur in Bewegung.
28. Mai 2026, 19 Uhr
Bettina Kaibach: Die Ukraine in Flammen: Isaak Babel „Die Reiterarmee“
Die Skizzen aus dem polnisch-sowjetischen Krieg, den Babel als Kriegsberichterstatter miterlebte, machten den jüdischen, im ukrainischen Odessa geborenen und auf Russisch schreibenden Autor auch außerhalb der Sowjetunion schlagartig berühmt. Wie kein anderer vermochte Babel die Widersprüche der Revolution, in deren Namen er mit der Roten Kavallerie in den Krieg zog, ins Bild zu fassen: hier die utopische Verheißung einer besseren Welt, dort das ungeheure Leiden, mit dem die Zivilbevölkerung für das vermeintliche Glück bezahlte.
Für die hereinbrechende neue Welt eine neue Sprache zu finden, sah Babel als seine schriftstellerische Aufgabe an, eine Sprache, die geprägt ist durch Intensität des Erlebnisses, poetische Dichte und bedrängende Bildkraft.
25. Juni 2026, 19 Uhr
Michael Scheffel: „Einander Traumlos nah“: Arthur Schnitzler „Traumnovelle“
7. Juli 2026, 19 Uhr
Amy Mohr: Willa Cather „My Mortal Enemy“ – eine Novelle des amerikanischen Modernismus
Monika Raič: Bücher stehlen, Literatur neu erfinden: Roberto Arlt - „El juguete rabioso“
Der jugendliche Held Silvio Astier, Sohn mittelloser Einwanderer, Schulabbrecher und Bücherdieb, träumt davon, ein neuer Edison, Napoleon, Baudelaire oder Rocambole zu werden. Doch seine Erfolgsfantasien scheitern an den widersprüchlichen gesellschaftlichen Strukturen im Buenos Aires des frühen 20. Jahrhunderts.
Roberto Arlt erzählt diesen Entwicklungsroman in einer Sprache, deren Wirkung er selbst als „Kinnhaken“ beschrieb. Sein Text begegnet dem literarischen Kanon nicht ehrfürchtig, sondern greift diebisch nach ihm und verschiebt Literatur in gesellschaftliche Räume jenseits der Bürgerlichkeit. Um den Gang der Literaturgeschichte zu verändern, betritt Arlt die literarische Bühne Argentiniens und setzt eine Umverteilung des gesellschaftlichen Werts der Literatur in Bewegung.
28. Mai 2026, 19 Uhr
Bettina Kaibach: Die Ukraine in Flammen: Isaak Babel „Die Reiterarmee“
Die Skizzen aus dem polnisch-sowjetischen Krieg, den Babel als Kriegsberichterstatter miterlebte, machten den jüdischen, im ukrainischen Odessa geborenen und auf Russisch schreibenden Autor auch außerhalb der Sowjetunion schlagartig berühmt. Wie kein anderer vermochte Babel die Widersprüche der Revolution, in deren Namen er mit der Roten Kavallerie in den Krieg zog, ins Bild zu fassen: hier die utopische Verheißung einer besseren Welt, dort das ungeheure Leiden, mit dem die Zivilbevölkerung für das vermeintliche Glück bezahlte.
Für die hereinbrechende neue Welt eine neue Sprache zu finden, sah Babel als seine schriftstellerische Aufgabe an, eine Sprache, die geprägt ist durch Intensität des Erlebnisses, poetische Dichte und bedrängende Bildkraft.
25. Juni 2026, 19 Uhr
Michael Scheffel: „Einander Traumlos nah“: Arthur Schnitzler „Traumnovelle“
7. Juli 2026, 19 Uhr
Amy Mohr: Willa Cather „My Mortal Enemy“ – eine Novelle des amerikanischen Modernismus
Im magischen Bildergarten des OLAF HAJEK
In der Brandenburger „Kinder- und Jugendgalerie Sonnensegel“ eröffnete die Ausstellung „Im magischen Bildergarten des OLAF HAJEK“ (25. April – 19. Juni 2026). Matthias Frohl sprach einführende Worte zum Schaffen des Kündstlers, musikalisch begleitet von Sebastian Pietsch am Saxophon und Thoralf Pötsch an der Gitarre.
Olaf Hajek ist ein virtuoser Illustrator und Geschichtenerzähler. Auf kleinformatigen Acrylmalereien zündet der Künstler in handwerklicher Perfektion ein Feuerwerk von optischen Eindrücken und Bildeinfällen. Selten wurden Blumen, Obst und selbst Gemüse so phantasievoll in barocker Üppigkeit inszeniert. In Kombination mit einer heiteren Figurenstaffage wirken die floralen Illustrationen wie der Blick in eine Theaterkulisse aus vergangenen Zeiten. Die Arbeiten entstanden für den Prestel-Verlag und wurden in drei erfolgreichen Kunst- Bilderbüchern veröffentlicht. The New York Times, The Guardian, Forbes, Rolling Stone, Süddeutsche Magazin und der Stern sind weitere Auftraggeber, die regelmäßig und gern auf den Bildkosmos von Olaf Hajek zurückgreifen. Die Illustrationen und freien Arbeiten des Künstlers waren u. a. schon in Einzelausstellungen Hamburg, München, Berlin, Atlanta und Kapstadt zu sehen. Nun haben auch die Brandenburger und ihre Gäste, die Gelegenheit durch diesen ganz besonderen Bildergarten zu spazieren.
(Matthias Frohl)
(Matthias Frohl)
| Fotostrecke zur Vernissage durch Klick auf eine der Abbn. |
Dante Alighieri – eine Spurensuche
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Der Florentiner zählt zu den meistgelesenen und -rezipierten Autoren des europäischen Mittelalters. Seine literarische Reise in die Jenseitsbereiche Hölle, Fegefeuer und Paradies in seiner Göttlichen Komödie katapultierte ihn in den Kanon der Weltliteratur. Dante war der erste Romanist, Vater der italienischen Literatur und stilbildend für die Lyrik. Er führte ein Laienpublikum an die Philosophie heran. Die Staatsbibliothek verfügt über geradezu himmlische Dante-Bestände, aus denen eine kleine Auswahl gezeigt wird.
20. Mai 2026, 16 Uhr
20. Mai 2026, 16 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin
Raum Oxford
Unter den Linden 8, 10117 Berlin
4. BuchKunstPotsdam 2026
| Foto © SLB/Sin |
Vom 1. bis 26. April konnten Besucher eine Vitrinen-Ausstellung „Künstlerbücher aus dem Bestand der SLB“ besichtigen, die u.a. Exponate der Bücherkinder Brandenburg, von Marc Berger, Herzattacke oder Matthias Gubig enthielt.
Am 24. April lasen die Bücherkinder Brandenburg aus ihren Buchprojekten und es stellte sich Herzattacke vor.
Am 24. April lasen die Bücherkinder Brandenburg aus ihren Buchprojekten und es stellte sich Herzattacke vor.
Und am 25. April fand dann in den Räumen des Bibliothek die von Constanze Kreiser, Tina Flau organisierte 4. Künstlerbuchmesse BuchKunstPotsdam statt, an der die Künstler Christiane Wartenberg, Rudolf Sittner, Constanze Kreiser, Tina Flau, Steffen Thiemann, Jana Wilsky, Jeannette Goldmann, Mike Bruchner, Rainer Ehrt, Karla Sachse, Siegfried Gwosdz, Matthias Gubig, sowie Herzattacke und die Edition Sand mit Sven Märkisch vertreten waren.
zur Geschichte des Bilddrucks
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Als Künstler, Drucker und Kunsterzieher sammelte Bernd Friedrich zahlreiche Objekte des manuellen Bildrucks, mit denen er dessen Entwicklung seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte nicht nur anschaulich darstellen, sondern auch seine kunstgeschichtlichen Thesen begründen konnte, die einen bislang wenig beachtete Sichtweise auf die Geschichte des Bilddrucks ermöglichten, wie z.B. die Bedeutung von Farbigkeit in frühen Abbildungen, das Entstehen und der Wandel von Techniken der Illustration oder die Ablösung des Handwerkers als Illustrator durch den Künstler (siehe Abbildungen der Weltchronik).
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Berliner Bibliophilen Abend auf der Rare Books Berlin
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Die Antiquariatsmesse Rare Books Berlin bietet im September 2026 ein außergewöhnliches Erlebnis für Sammlerinnen und Sammler, Antiquariatsbuchhändler, Galerien und Bibliophile aus aller Welt. Der Berliner Bibliophilen Abend wird auf der Rare Books Berlin mit einem Informationsstand vertreten sein.
Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend haben freien Eintritt.
18. - 20. September 2026
Kronprinzenpalais Unter den Linden
Kronprinzenpalais Unter den Linden
Save the date: Bibliophilentreffen 2028 in Wien
Vor 98 Jahren, im Frühherbst des Jahres 1928, hat in Wien ein großes, glanzvolles Bibliophilentreffen stattgefunden, zu dem Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum herbeigeströmt waren.
Die Wiener Bibliophilen arbeiten bereits an den Details eines Besuchsprogramms, das allen Teilnehmenden und ihren unterschiedlichen Interessen entgegenkommen soll und so breit aufgefächert sein wird, dass die Führungen jeweils in überschaubaren Gruppen erfolgen können. Ein halbtägiges Symposium wird mit Kurzvorträgen Gelegenheit geben, spannende Themen aus der Welt des Büchersammelns anzusprechen. Zum Abschluss des Symposiums könnten in einer Podiumsdiskussion Vertreter der verschiedenen Bibliophilengesellschaften aktuelle Probleme sowie die Zukunftsperspektiven der Bibliophilie diskutieren.
Von der Zusammenkunft im Herbst 2028 werden vielfältige Impulse erhofft, auch öffentliche Resonanz, in jedem Fall aber ein engeres Zusammenrücken der deutschsprachigen Bibliophilenvereinigungen und damit eine Stärkung des Bandes, das uns eint - die Leidenschaft für Bücher.“
Prof. Dr. Ernst Fischer,
Der Berliner Bibliophilen Abend wurde heute von der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft an das bevorstehende Jubiläum dieses bedeutenden Treffens mit einer Einladung zu einer Wiederholung erinnert:
„Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft möchte die hundertste Wiederkehr dieses Ereignisses zum Anlass nehmen, die Vereinigungen der Buchliebhaber in Deutschland, der Schweiz und Österreich erneut nach Wien einzuladen, um zwischen dem 28. September und 1. Oktober 2028 ein Fest des Buches zu feiern, mit Vorträgen und Gedankenaustausch, aber auch mit dem Besuch bedeutender Bibliotheken und Sammlungen, hauptsächlich solchen, die dem privaten Wien-Besucher nicht ohne Weiteres zugänglich sind.
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Von der Zusammenkunft im Herbst 2028 werden vielfältige Impulse erhofft, auch öffentliche Resonanz, in jedem Fall aber ein engeres Zusammenrücken der deutschsprachigen Bibliophilenvereinigungen und damit eine Stärkung des Bandes, das uns eint - die Leidenschaft für Bücher.“
Prof. Dr. Ernst Fischer,
Vorsitzender Wiener Bibliophilen-Gesellschaft
Franz von Gaudy aus / in Frankfurt an der Oder
Nach einem Grußwort intonierte die Singakademie Frankfurt Gaudys „Warnung (Die Biene, der Käfer, der Schmetterling)“ von Gustav Schreck (1849-1918).
Doris Fouquet-Plümacher (Bild lks.) gab eine „Kurze Rückblick-Führung durch die Ausstellung“ und Diether Jäger trug Gaudys „Das Märchen vom Schlaraffenlande“ vor.
Frischer Wind auf das Gedruckte
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Die Vintage Paper Berlin präsentiert das Antiquariat in seiner Vielfalt - von Buch und Grafik bis zu Kunst, Fotografie und Werbung auf Papier. Klassisch im Inhalt, lebendig & jung in der Präsentation.
Joachim Weidner in der Frankfurter Spectrum-Galerie
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| Stefan Kunigam (lks.) und Joachim Weidner |
Joachim Weidner (* 1938 ) ist vor allem bekannt geworden durch seine einzigartigen Holzrelief-Bilder. Sein Ringelnatz-Bild, welches auf dessen Frankfurt-Gedicht Bezug nimmt, ist sonst im Frankfurter Kabarett-Keller zu sehen.
angefiedert
Im magischen Bildergarten des OLAF HAJEK
Überall grünt und sprießt es, die Menschen werkeln in ihren Gärten und auf „Balkonien“. Auch die Brandenburger Galerie „Sonnensegel“ stellt sich auf den Frühling ein und lädt in einen „magischen Bildergarten“ ein.
The New York Times, The Guardian, Forbes, Rolling Stone, Süddeutsche Magazin und der Stern sind weitere Auftraggeber, die regelmäßig und gern auf den Bildkosmos von Olaf Hajek zurückgreifen. Die Illustrationen und freien Arbeiten des Künstlers waren u. a. schon in Einzelausstellungen Hamburg, München, Berlin, Atlanta und Kapstadt zu sehen. Nun haben auch die Brandenburger und ihre Gäste die Gelegenheit, durch diesen ganz besonderen Bildergarten zu spazieren.
Ausstellungseröffnung: 25. April 2026, 16 Uhr
Ausstellung: 25. April - 19. Juni 2026
Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4-5, 14770 Brandenburg an der Havel
Gotthardtkirchplatz 4-5, 14770 Brandenburg an der Havel
Stammtisch der Berliner Minibuchfreunde
Achtung: Der öffentliche Stammtisch des Freundeskreises Miniaturbuch Berlin, zu dem jeweils von 17 bis 19 Uhr Mitglieder sowie alle anderen Miniaturbuchinteressierte herzlich willkommen sind, findet für gewöhnlich am zweiten Donnerstag im Monat statt, im Mai aber ausnahmsweise einmal am ersten Donnerstag!
7. Mai 2026
Kunst- und Kulturcafè Marzahn
(MuseumsGut Marzahn)
Alt Marzahn 23, 12685 Berlin
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Kunst- und Kulturcafè Marzahn
(MuseumsGut Marzahn)
Alt Marzahn 23, 12685 Berlin
Elvira Tasbach - Max-Herrmann-Preisträgerin 2026
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| Elvira Tasbach, Foto: privat |
Antiquare sind für Bibliotheken seriöse. kenntnisreiche und letztlich unverzichtbare Partner. In Zeiten der Digitalisierung benötigt der doch oft stationäre Handel mit alten Drucken, Manuskripten, Noten und Karten ein nationales wie internationales Netzwerk von Antiquaren und Bibliophilen. Hierfür steht dar Verband Deutscher Antiquare (VDA), in dessen Vorstand sich Elvira Tasbach engagiert.
Die Staatsbibliothek zu Berlin verdankt der mäzenatischen Gesinnung Elvira Tasbachs ein großzügiges Geschenk: den »Catalog der Bücher im Besitz seiner Exzellenz Herrn Freiherrn Alexander´s von Humboldt« mit mehr als 1.000 handschriftlichen Notizen Humboldts.
Festliche Preisverleihung: 11. Mai 2026, 18 Uhr
Laudatio: Thedel von Wallmoden, Gründer und Verleger des Wallstein Verlags, Vorsitzender der Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Musikalische Umrahmung von Studierenden am Julius-Stern-Institut Berlin
Staatsbibliothek zu Berlin
Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Haus Unter den Linden 8
Aufregung am Straßenrand
Der Bildwechsel findet um 15 Uhr in der Fidicinstrasse 37, 10965 Berlin-Kreuzberg statt. Die Ausstellungsreihe wird von corn.elius kuratiert.
Ich freue mich auf regen Besuch, für einen Umtrunk („petit goûter“) während des Bildwechsels ist gesorgt!
(Nathalie Giraud)
ein Fest für Bibliophile
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| Fotostrecke aufrufen durch Klick auf die Abb. |
Bereits einen Tag vor der Eröffnung der 21. Messe für Druckgrafik, Künstlerbücher und Druckhandwerk war das Museum für Arbeit mit geladenen Gästen gut besucht, das wurde am Wochenende noch getoppt.
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| Peter Engel und Rudolf Angeli |
Neben den Künstlerinnen und Künstlern, die man aus den vergangenen Messen kennt und den neu dazugekommene Ausstellern wird man auf den Fotos Buchschaffende treffen, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr dabei sein konnten. Naturgemäß war die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem eigenen Stand, betreut von Rudolf Angeli und Peter Engel auf der BuchDruckKunst präsent, aber auch mit Ständen der Mitglieder wie corn.elius, Ralf Plenz, John Gerard, Rainer Ehrt, Fred Lautsch, dem Verein für die Schwarze Kunst, Rainer Stec, Hanif Lehmann, Henry Günther, Klaus Raasch, Claus Lorenzen, Tina Flau, Hans-Hilmar Koch und Armin Schubert und Franziska Neubert.
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| Armin Schubert und Abel Doering |
3 Kommentar(e):
- 12. April 2026: Gabriele hat gesagt…
Danke für die tollen Bilder, auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, nicht selbst vor Ort sein und all' die wunderbaren Dinge in Augenschein nehmen zu können !
- 13. April 2026: Klaus D. Schult hat gesagt...
Danke für den Bericht und die umfangreiche Fotostrecke, die einen sehr guten Eindruck von der Hamburger Veranstaltung vermittelt.
- 14. April 2026: Astrid Froese hat gesagt…
Es war wirklich wieder ein Fest - für die Sinne und für Herz und Seele!
Glückwünsche an Bernd Friedrich zum 80.
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| Bernd Friedrich auf einer Veranstaltung des BBA im September 2025 |
Der Sammler von gedruckten Stundenbüchern, Weltchroniken, Kräuterbücher und illustrierte botanische Werke vor 1900, Totentanz und Holzschnittbüchern des 15. - 17. Jahrhunderts, ist vor allem Berlinern durch seine Vorträge vor der Pirckheimer-Gesellschaft und dem Berliner Bibliophilen Abend, sowie durch Ausstellungen und Drucke bekannt; sein Künstlerbuch zum Gedenken an den Bombenanschlag in der Bücherstrasse Al-Mutanabbi-Street vom 7. März 2007 wurde weltweit in Ausstellungen gezeigt.
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