Save the date: Bibliophilentreffen 2028 in Wien

Vor 98 Jahren, im Frühherbst des Jahres 1928, hat in Wien ein großes, glanzvolles Bibliophilentreffen stattgefunden, zu dem Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum herbeigeströmt waren.
Den Teilnehmern am Bibliophilen-Tag Wien 29. September bis 2. Oktober 1928 gewidmet in 300 Exemplaren von der Gesellschaft für verfvielfältigende Kunst in Wien. Festblatt aus „Die Graphischen Künste“ LI. Jahrgang 1928. (Deckeltitel). 1928. Inliegend Original-Holzschnitt „MDXXVIII zu Albrecht Dürers Gedächtnis.“von Switbert Lobisser
Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft möchte die hundertste Wiederkehr dieses Ereignisses zum Anlass nehmen, die Vereinigungen der Buchliebhaber in Deutschland, der Schweiz und Österreich erneut nach Wien einzuladen, um zwischen dem 28. September und 1. Oktober 2028 ein Fest des Buches zu feiern, mit Vorträgen und Gedankenaustausch, aber auch mit dem Besuch bedeutender Bibliotheken und Sammlungen, hauptsächlich solchen, die dem privaten Wien-Besucher nicht ohne Weiteres zugänglich sind.

Die Wiener Bibliophilen arbeiten bereits an den Details eines Besuchsprogramms, das allen Teilnehmenden und ihren unterschiedlichen Interessen entgegenkommen soll und so breit aufgefächert sein wird, dass die Führungen jeweils in überschaubaren Gruppen erfolgen können. Ein halbtägiges Symposium wird mit Kurzvorträgen Gelegenheit geben, spannende Themen aus der Welt des Büchersammelns anzusprechen. Zum Abschluss des Symposiums könnten in einer Podiumsdiskussion Vertreter der verschiedenen Bibliophilengesellschaften aktuelle Probleme sowie die Zukunftsperspektiven der Bibliophilie diskutieren. Dazu wird ein Saal im Wiener Rathaus ein repräsentatives Ambiente bieten, ein Empfang durch den Wiener Bürgermeister wurde in Aussicht gestellt.

Von der Zusammenkunft im Herbst 2028 werden vielfältige Impulse erhofft, auch öffentliche Resonanz, in jedem Fall aber ein engeres Zusammenrücken der deutschsprachigen Bibliophilenvereinigungen und damit eine Stärkung des Bandes, das uns eint - die Leidenschaft für Bücher.“

Prof. Dr. Ernst Fischer,
Vorsitzender Wiener Bibliophilen-Gesellschaft

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen